Der Februar mit Publix / February with Publix ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­    ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏  ͏ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­  
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Publix Newsletter vom 29.01.2026 | English version 

Publix ist ein Haus für Journalismus und Öffentlichkeit.

Maria Bullauge-1

Liebe Leser:innen,

die gute Nachricht zuerst: Wenn Sie diesen Newsletter gerade irgendwo in Mitteleuropa geöffnet haben, dann liegen die zehn dunkelsten Wochen des Jahres hinten Ihnen. Gut gemacht! Ab jetzt wird's täglich heller.

Mein Highlight der vergangenen Wochen war die Nachricht, dass das Projekt "Pipe-Up – die Wortwerkstatt" an vier Neuköllner Schulen in der Nachbarschaft von Publix in diesem Jahr so stark weitergehen kann, wie es im vergangenen Jahr gestartet ist – dank der Unterstützung durch die Deutsche Postcode Lotterie, die Schöpflin Stiftung und die BuntStiftung München. Zusammmen mit unseren Projektpartnerinnen des gemeinnützigen Programms "Weiter Schreiben" haben wir 2025 mit "Pipe-Up" das Schreib-, Sprech- und Performance-Talent von mehr als 120 Neuköllner Schüler:innen gefördert, inklusive eines Auftritts bei Checker Tobi live auf der Bühne. In einem der nächsten Newsletter berichte ich mehr über das außergewöhnliche "Pipe-Up"-Programm.

 

Licht ins Dunkle soll auch unsere Reihe konstruktiver Bühnengespräche bringen: Unter dem Titel "Sind wir noch zu retten?" spreche ich mit informierten Gästen zukunfts- und lösungsorientiert über Themen, die aktuell unsere Demokratie bedrohen. Zum Auftakt traf ich am vergangenen Donnerstag die Kommunikationswissenschaftlerin und Medienkritikerin Nadia Zaboura vor mehr als 130 Gästen im Publikum. Danke an alle, die dabei waren und so konzentriert zugehört, mitgedacht und nachgefragt haben.

 

Das ganze Gespräch im Video und einen Gastbeitrag von Nadia Zaboura finden Sie in diesem Newsletter. Ich habe aus dem Gespräch gelernt: Ob Redaktionen in diesem Jahr dem Vertrauensverlust in journalistische Arbeit etwas entgegensetzen können, wird auch davon abhängen, ob sie aus den Fehlern der Berichterstattung über den Gaza-Krieg lernen. Doppelstandards, einseitige Quellen und die wortwörtliche, nicht eingeordnete Wiedergabe von Militär- oder Regierungspositionen müssen dringend von einer ausgewogeneren und, ja, journalistisch-distanzierteren Berichterstattung abgelöst werden – egal um welches innen- oder außenpolitische Thema es geht. Ausführlichere Kritik der Gaza-Berichterstattung finden Sie hier und hier.

 

Bei den nächsten drei Abenden "Sind wir noch zu retten?" sind die Investigativ-Journalist:innen Katja Gloger und Georg Mascolo, die HateAid-Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg und Bildungsministerin Karin Prien zu Gast, letztere auf gemeinsame Einladung von Publix und dem Medienhaus Correctiv. Tickets gibt es ab jetzt hier.


Ich freue mich auf die Abende mit diesen Gästen – und mit Ihnen?

 

Herzlich
Ihre Maria Exner

Publix ist eine Initiative der Schöpflin Stiftung mit Unterstützung der Stiftung Mercator Schweiz und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.

Publix-Gastbeitrag

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Portrait Nadia Zabobura, Credit- Shirin Abedi 2

Die größten Fehler des Qualitätsjournalismus 

… und wie er seinen Untergang abwenden kann. Eine Aufgabe, die keinen weiteren Aufschub duldet und nur zusammen mit Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu bewältigen ist.

 

Von Nadia Zaboura 

Selten wirkte das Weltgeschehen so turbulent, die Zukunft so ungewiss wie heute. Demokratien weichen weltweit zurück, Autoritarismus und Faschismus weiten sich aus. Inmitten dieser Unwucht – mit weitreichenden Folgen auch für die deutsche Gesellschaft – sieht sich der deutsche Journalismus mit existenziellen Herausforderungen konfrontiert: Desinformation und Propaganda fluten die Informationssphäre, Gewalt gegen Medienschaffende nimmt zu. Und immer mehr Menschen wenden sich ab, klinken sich medial aus. Die größte Gefahr droht genau dann, wenn wohlwollende, demokratiefeste Menschen sich nicht mehr von Qualitätsmedien gewinnen lassen.

 

Um diese sich in Teilen bereits vollziehende Entwicklung zu stoppen und sie umzukehren, bedarf es einer kritischen, aufrichtigen Bestandsaufnahme des deutschen Journalismus. Was sind die wiederkehrenden Muster journalistischen Fehlverhaltens, die Vertrauen und gesichertes Faktenwissen unterminieren, in privatwirtschaftlichen wie öffentlich-rechtlichen Medien, vom Boulevard bis ins Feuilleton?

Da wäre der Verlautbarungs-"Journalismus". Er gibt Inhalte von Regierungen und Akteuren im In- und Ausland kritiklos wieder, teils 1:1 bis in die Titelzeilen. Dabei genügt er sich in seiner Rolle als unkritischer Lautsprecher von Machtpositionen. Zum Nachrichtenwert werden Polit-Slogans, wird die reine Abbildung politischer Kommunikation erhoben, anstatt die gebotene journalistische Einordnung von Inhalt, Absender und Auswirkungen bereitzustellen.

 

Da wäre die in deutschen Medien grassierende Verwendung des "He said, she said"-Skriptes. Mit diesem Skript verformen Redaktionen immer wieder auch gesichertes Faktenwissen zur reinen Meinungssache, u. a. in so genannten „Streit“-Formaten – ein bequemer Weg, sich auf einen Schlag der journalistischen Arbeit des basalen Fact-Checkings zu entledigen. Redaktionen bedienen dabei oft das Motiv der notwendigen Abbildung aller Meinungen einer Gesellschaft. Durch das Gegenüberstellen von faktisch ungleichen Positionen machen sie sich allerdings mitverantwortlich am Verschieben des Overton-Fensters, also der Grenzen des Sagbaren.

 

Da wäre die fragwürdige Auswahl vermeintlicher Expert:innen, die trotz fehlender Sachkenntnis und wiederholter Irreführung immer wieder mediale Plattformen erhalten. Durch das Zurschaustellen dieser Akteure wollen Redaktionen (...)

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Nadia Zaboura war am 22. Januar zu Gast bei Publix im Rahmen der Reihe "Sind wir noch zu retten?" Hier das Video von der Veranstaltung:

Maria Exner und Nadia Zaboura

Publix Thursdays

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Sind wir noch zu retten, Katja Gloger und Georg Mascolo? Ein Gespräch über Deutschlands Russlandpolitik

 

Am 24. Februar 2026 jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum vierten Mal. Zeit für eine Bilanz: über den Krieg selbst, über die politischen Entscheidungen, die ihm vorausgingen, und über eine neue internationale Machtpolitik. Georg Mascolo, Investigativ-Journalist und ehemaliger Chefredakteur des Spiegel, und Katja Gloger, langjährige Moskau-Korrespondentin des Stern rekonstruieren, in ihrem Buch Das Versagen. Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik, wie Deutschland über Jahre Warnsignale überhörte und sich in falscher Sicherheit wog.

 

In der neuen Veranstaltungsreihe "Sind wir noch zu retten?" sprechen sie mit der Publix-Intendantin Maria Exner darüber, was realistische, verantwortliche Russlandpolitik heute heißt. 


Donnerstag, 19. Januar, 18:30

Hier Tickets

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Sind wir noch zu retten, Anna-Lena von Hodenberg? 

Ein Gespräch mit der Geschäftsführerin und Co-Gründerin von HateAid

 

HateAid unterstützt Betroffene digitaler Gewalt und setzt sich politisch dafür ein, dass Rechte im Netz durchgesetzt werden – in Deutschland und Europa. Ende Dezember 2025 verhängte das US-Außenministerium gegen die beiden HateAid-Geschäftsführerinnen Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon ein Einreiseverbot. Ein Versuch der Einschüchterung im Kontext des transatlantischen Konflikts um europäische Plattformregulierung, insbesondere den Digital Services Act.

 

Im Gespräch mit Publix-Intendantin Maria Exner geht es um die Frage, wie demokratische Gesellschaften ihre digitalen Räume menschen- und demokratiefreundlicher gestalten und vor Manipulation und Hass schützen können, ohne Grundrechte gegeneinander auszuspielen.  

 

Donnerstag, 12. März, 18:30

Hier Tickets

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Sind wir noch zu retten, Karin Prien? Das Spitzengespräch von Publix und Correctiv

 

Wer heute über die Zukunft der Demokratie spricht, muss hinterfragen, wie wir lernen – von den ersten Lebensjahren bis weit ins Erwachsenenalter. In dieser Sonderausgabe der Reihe  "Sind wir noch zu retten?" sprechen Publix-Intendantin Maria Exner und Correctiv-Chefredakteur Justus von Daniels mit Karin Prien, Bundesministerin für Bildung und Familie.

 

Wie kommt die Ministerin mit ihrer Agenda für bessere frühkindliche Bildung und mehr Bildungsgerechtigkeit voran? Und was bedeutet es, Kinder und Jugendliche wirksam vor den Gefahren von Hass, Radikalisierung, Betrug und Pornografie im Netz zu schützen – auch mit Blick auf die Debatte über eine mögliche Altersgrenze für Social Media? 

 

Dienstag, 28. April, 18:30

Hier Tickets

Gastveranstaltung

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Foto Titus Blome-1

Buchpremiere: "Memokratie" von Wolfgang Ullrich

 

Aggressiver Internethumor, Deepfakes und KI-generierte Bilder sind längst mehr als popkulturelle Spielerei: Auf offiziellen Accounts werden sie gezielt als Machtinstrumente eingesetzt. Memes produzieren Feindbilder, messen Stimmungen zu Themen und Narrativen und wirken oft scheinbar harmlos, während sie demokratische Debatten weiter polarisieren.


Der Kulturtheoretiker Wolfgang Ullrich beschreibt diese Entwicklung in seinem neuen Buch als "Memokratie": eine neue, illiberale Regierungsform, in der Macht vor allem dort entsteht, wo Plattformen dominiert oder gleich besessen werden.

 

Die Buchpremiere bei Publix wird moderiert von ZEIT-Redakteur Titus Blome.

 

Mittwoch, 25. März, 19:00

Hier Tickets

Fragen an die Residents …The Conversation

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In jeder Ausgabe unseres Newsletters stellen wir eine Organisation vor, die im Publix-Haus arbeitet. Diesmal: Robin Markwica, Geschäftsführer des Online-Magazins The Conversation (TC), das im Herbst 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz starten soll.

 

Publix: Was ist Euer Beitrag zu einer pluralen Medienlandschaft?

TC wird das erste gemeinnützige Online-Magazin in Deutschland, Österreich und der Schweiz sein, bei dem Forschende aller wissenschaftlichen Disziplinen aus dem DACH-Raum und dem Rest der Welt ihre Expertise kostenfrei zur Verfügung stellen.

Da unsere Beiträge unter einer Creative-Commons-Lizenz erscheinen, können andere Medien sie kostenfrei weiterveröffentlichen. Neben der BBC, dem Guardian, CNN, der Washington Post und El País nutzen jede Woche weltweit Hunderte von Zeitungen diese Gelegenheit. Ich hoffe, dass die Vielfalt an Sichtweisen auf TC auch die hiesige Presselandschaft bereichern wird.

 

Publix: Worin besteht der Kern Eurer Arbeit?

Bei TC analysieren Forschende aller Fachrichtungen (tages-)aktuelle Ereignisse und berichten über relevante neue Forschungsergebnisse. Eine unabhängige journalistische Redaktion wählt die Beiträge aus, prüft sie und unterstützt die Wissenschaftler:innen dabei, ihre Inhalte möglichst allgemeinverständlich zu vermitteln.

TC ist dauerhaft gemeinnützig und überparteilich. Seit der Gründung in Australien im Jahr 2011 haben wir Redaktionen in 12 weiteren Ländern eröffnet. So erreichen wir jeden Monat weltweit durchschnittlich 40 Millionen Personen.


Publix: Worauf liegt im Moment Dein Fokus?

Als Geschäftsführer bin ich damit beschäftigt, eine Förderallianz von 10-12 Stiftungen und eine Gruppe von rund 20 kooperierenden wissenschaftlichen Institutionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufzubauen.

 

Publix: Welches publizistische Projekt hat Dich zuletzt am meisten beeindruckt? 

Das Schweizer Online-Magazin Republik hat sieben Wissenschaftler:innen aus unterschiedlichen Fachrichtungen zu Lösungsansätzen für die Klimakrise befragt. Das Ergebnis ist eine Videoserie mit vielen wertvollen Denkanstößen.

 

Publix: Was ist die beste Lektüre zur aktuellen Lage?

In ihrem neuen Buch States of solidarity argumentiert die Politikwissenschaftlerin Barbara Prainsack überzeugend, dass Solidarität einen zentralen Grundpfeiler einer demokratischen, gerechten und nachhaltigen Zukunft darstellt. Sie analysiert die Rolle solidarischen Handelns anhand von drei Fallstudien: der Klimakrise, der Zukunft der Arbeit und der digitalen Transformation durch KI. Dabei zeigt sie auf, wie Solidarität in allen drei Bereichen eine schöpferische Kraft entfalten und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern kann.

 

Publix: Was sollte man jetzt anhören oder ansehen?

Während meiner Jahre in Großbritannien habe ich den täglichen Today in Focus-Podcast des Guardian liebgewonnen. Und natürlich empfehle ich den kürzlich als Podcast Publisher of the Year 2025 ausgezeichneten The Conversation Weekly!

 

Zum ausführlichen Interview

Weiterlesen mit Publix

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What happened last week

Wir freuen uns sehr, dass die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Sham Jaff einer der Publix-Media-Fellows 2026 ist. Noch viel besser ist aber ihr wöchentlicher Newsletter "What happened last week", in dem sie aus Regionen der Welt berichtet, die in den deutschen Nachrichten zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Wer also besser verstehen will, was in Asien, Afrika, Lateinamerika und dem Nahen Osten passiert, sollte sich das mal ansehen.

Mehr zum Projekt
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Das sind die neuen Publix Tech-Fellows 2026!

 

Die Berichterstattung über KI und den digitalen Wandel muss besser werden. Deshalb gibt es das Publix Tech-Journalismus-Fellowship. Jetzt stehen die fünf Fellows fest, die im Rahmen dieses Weiterbildungsstipendiums tiefe fachliche Einblicke gewinnen können.

 

Bastian Hosan ist Wirtschaftsjournalist mit Fokus auf Digitalem. Er hat für Business Punk, Capital und Strive geschrieben, inzwischen vermehrt für den Tagesspiegel über Verwaltungs- und Smart City-Themen.

 

Sonja Peteranderl war Redakteurin bei Spiegel und Wired. Sie berichtet u.a. für die ARD, DIE ZEIT oder AlgorithmWatch über Cyberkriminalität, Sicherheit und Technologie. Sie hat die School of Conflict & Peace gegründet sowie den Think Tank Buzzing Cities Lab, der den Einfluss der Digitalisierung auf Kriminalität erforscht.

 

Carina Schroeder arbeitet seit 2016 als freie Audio-Journalistin für öffentlich-rechtliche Sender im Bereich Wissenschaftsjournalismus. Sie ist Podcast-Host bei KI verstehen sowie Über Podcast und ist außerdem Producerin von Der Rest ist Geschichte.

 

Jonathan Kemper schreibt u.a. für das KI-Fachportal The Decoder, für Photografix-Magazin.de und den wöchentlichen Newsletter Hype vom YouTube-Kanal c’t 3003. Sein erstes Sachbuch über KI hat er 2024 in der Reihe Erklärs mir, als wäre ich 5 veröffentlicht.

 

Fatemeh Khodadadian arbeitete als IT-Beraterin, bevor sie in den Journalismus wechselte. Nach einem Volontariat beim Bayerischen Rundfunk beschäftigt sie sich crossmedial mit Machtstrukturen, institutionellen Dynamiken und den Perspektiven marginalisierter Gruppen. 

 

KI-Debatten reichen weit über technische Fragen hinaus. Sie betreffen Öffentlichkeit, Demokratie, Gerechtigkeit und die Frage, wie wir gesellschaftliche Verantwortung definieren. Um möglichst viele dieser Aspekte in ihre Arbeit aufnehmen zu können, sind die Fellows eingebettet in ein Curriculum aus Journalismus, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Technologie.
Außerdem schafft das Programm Raum für Austausch und Vertiefung, wie die erfolgreiche Tech-Konferenz "Reporting the Machines", Teil des Curriculums von 2025, im Dezember bei Publix gezeigt hat.

 

Zum Bericht sowie den Konferenzbeiträgen gelangen Sie hier:

Mehr zu "Reporting the Machines"

Hallo Neukölln!

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Wir wollen unsere Nachbar:innen kennenlernen. Bei Publix besucht uns Selma, 15, nach der Schule. Sie besucht die 10. Klasse in Neukölln.

 

Was beschäftigt Dich gerade?

In meiner Schule ist der Gaza-Konflikt voll oft Thema, weil viele Mitschüler:innen Familie dort haben oder direkt betroffen sind. Wir Schüler:innen reden viel darüber, im Unterricht aber nicht so viel, auch weil Lehrer:innen politisch neutral bleiben sollen. Ich habe mich auch gegen ein Austauschjahr in Amerika entschieden, wegen der politischen Situation dort. Das sind große politische Themen, die voll in meinen Alltag reinspielen.

 

Wie informierst Du Dich über Neukölln und die Welt?

Ich habe selbst noch kein Instagram oder TikTok, versuche aber gerade, meine Eltern davon zu überzeugen. Trotzdem bekomme ich Nachrichten überall mit, in der Schule, durch Freund:innen, in der U-Bahn. Ich bekomme auch viel mit über YouTube Shorts, und generell mag ich eher kurze Formate, weil man da schnell einen Überblick bekommt. Morgens schaue ich oft kurz in ZDF heute rein. Wenn mich dann ein Thema mehr interessiert, informiere ich mich später nochmal genauer dazu. Meine Eltern lesen den Tagesspiegel und hören Podcasts. Darüber wird zu Hause viel gesprochen, und so nehme ich auch viel mit.

 

Was ist Dein Lieblingsort in Neukölln?

Ich treffe mich super gern mit Freund:innen am Dreiländereck am Kanal. Vor allem im Sommer ist das richtig schön. Wenn's warm ist, bin ich auch oft auf dem Tempelhofer Feld, einfach um draußen zu sein, zu quatschen oder den Tag zu genießen. Das sind für mich so die Orte, wo man abschalten kann, ohne viel planen zu müssen. 

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Maria Bullauge-1

Dear Readers,

Let's have the good news first. If you're reading this newsletter somewhere in Central Europe, then you already have the 10 darkest days of the years behind you. Well done! As of now, every day will be a little brighter.

My highlight of the last few weeks was the news that "The Word Workshop: Pipe Up" will be able to go from strength to strength after its great start in four Neukölln schools near Publix at the beginning of last year, thanks to the support of the Deutsche Postcode Lottery, the Schöpflin Foundation and the BuntStiftung München. Together with our project partners at the non-profit organisation "Weiter Schreiben", we started "Pipe Up" in 2025 and have been able to support the writing, speaking, and performance talent of more than 120 school kids from Neukölln, including a live appearance on Checker Tobi. I'll have more to say about the extraordinary "Pipe Up" program in an upcoming newsletter.

Our talk series – Where is the Future? – equally aims to bring a little light to the darkness. I’ll be having future-looking and solution-orientated conversations with informed guests about topics currently threatening our democracy. We kicked off the series last Thursday when I spoke with communications expert and media critic, Nadia Zaboura, in front of a live audience of 130 people. Thank you to everyone who attended, listened so attentively, contributed their thoughts, and asked questions.

You'll find a link to the video of the conversation as well as a guest contribution from Nadia Zaboura in this newsletter. What I took away from the evening was this: whether editorial teams will effectively counteract the loss of confidence in journalistic work this year will partly depend on whether they learn from the mistakes made in covering the war in Gaza. Double standards, one-sided sources, and the unexamined repetition of military or government positions must urgently be replaced by more balanced — and yes, more journalistically distanced — reporting, regardless of whether the topics in question are domestic or international.

You can find more in-depth critiques of Gaza coverage here and here.

 

The next three editions of "Where is the Future?" will feature investigative journalists Katja Gloger and Georg Mascolo, the co-founder of HateAid, Anna-Lena von Hodenberg, and finally Education Minister, Karin Prien, who will be attending as a guest of both Publix and the media organisation Correctiv. Tickets are now available here.

I’m looking forward to spending these evenings with our guests and, perhaps, with you?

 

Yours,
Maria Exner

Publix is an initiative of the Schöpflin Stiftung with support from Stiftung Mercator Schweiz and ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.

Publix Guest Contribution

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Portrait Nadia Zabobura, Credit- Shirin Abedi 2

The Biggest Failings of Quality Journalism

 … and how it can still avert its own downfall: A task that can no longer be postponed, and will only be effectively tackled by scholars, politicians, and civil society together.

 

By Nadia Zaboura 

Rarely have world affairs seemed so turbulent and the future so uncertain as they do today. Democracies are in decline while authoritarianism and fascism are on the rise. Amid all this turmoil – including its far-reaching consequences for German society – existential challenges confront German journalism. Disinformation and propaganda flood the information sphere while media professionals are exposed to increasing violence. More and more people are tuning out and turning their backs on the media altogether. The greatest danger arises when well-meaning supporters of democracy are no longer drawn to quality media at all.

 

To halt and reverse this development which has, to some extent, already begun, we need to conduct a critical and unflinching assessment of German journalism. What are the reoccurring patterns of misconduct that undermine public trust and the transmission of evidence-based knowledge in both commercial and public broadcasting alike, from the tabloids to the broadsheets?

 

Take, for starters, "press-release journalism". This type of journalism parrots content created by governments and officials at home and abroad without a word of criticism, regurgitating headlines, at times, literally verbatim. This journalism seems content in its role as uncritical mouthpiece for those in power. Political communication and its empty slogans are elevated to the status of news, absent of any requisite journalistic analysis in terms of content, source, or impact.

 

Then there’s the rampant use of the "he said/she said" script. Again and again, broadcasters employ this model to distort even the most established of facts into a matter of opinions. This can be seen in so-called debate formats, which prove a very easy means of avoiding the journalist work of fact checking. While editorial teams often appeal to the idea that all opinions within a society must be represented, their juxtaposition of factually unequal positions renders them complicit in shifting the Overton window, that is, the boundaries of what can be publicly stated.

 

Then there’s the questionable selection of supposed experts, who despite their lack of expertise, and their consistent misrepresentation of events, continue to be given a platform. Newsrooms feature such figures in the hope of (...)

Full article

Nadia Zaboura was a guest at Publix on 22 January as part of the series "Where Is The Future?" Here is the video of the event:

Maria Exner and Nadia Zaboura

Publix Thursdays

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Where Is the Future, Katja Gloger and Georg Mascolo? A conversation on Germany's Russia policy

 

On 24 February 2026, the start of Russia's war of aggression against Ukraine will mark its fourth anniversary. It is time to take stock: of the war itself, the political decisions that preceded it, and a new international power politics. In their book The Failure: An Investigative History of German Russia Policy, investigative journalist and former Der Spiegel editor-in-chief Georg Mascolo and long-time Stern Moscow correspondent Katja Gloger reconstruct how Germany ignored warning signs for years and lulled itself into a false sense of security.

In the new event series Where Is the Future?, they will discuss with Publix Director Maria Exner what a realistic and responsible Russia policy means today.

 

Thursday, 19 January, 6.30 pm

Tickets here

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Where Is the Future, Anna-Lena von Hodenberg?

A conversation with the Managing Director and co-founder of HateAid

 

HateAid supports people affected by digital violence and works politically to ensure that rights are enforced online – in Germany and across Europe. At the end of December 2025, the US Department of State imposed an entry ban on the two HateAid managing directors, Anna-Lena von Hodenberg and Josephine Ballon. The move was widely seen as an attempt at intimidation in the context of the transatlantic conflict over European platform regulation, particularly the Digital Services Act.

 

In conversation with Publix Director Maria Exner, the discussion focuses on how democratic societies can make their digital spaces more humane and more compatible with democratic values, and how they can protect them from manipulation and hate without playing fundamental rights off against one another.

 

Thursday, 12 March, 6.30 pm

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Where Is the Future, Karin Prien? The flagship conversation hosted by Publix and Correctiv

 

Anyone speaking today about the future of democracy must also address how we learn – from early childhood through to adulthood. In this special edition of the series Where Is the Future?, Publix Director Maria Exner and Correctiv Editor-in-Chief Justus von Daniels talk with Karin Prien, Federal Minister for Education and Family Affairs.

 

How is the Minister progressing with her agenda to improve early childhood education and advance educational equity? And what does it mean to effectively protect children and young people from the risks of hate, radicalisation, fraud and pornography online – particularly in light of the debate about a possible minimum age for social media?

 

Tuesday, 28 April, 6.30 pm

Tickets here

Guest Event

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Foto Titus Blome-1

Book launch: Memocracy by Wolfgang Ullrich

 

Aggressive internet humour, deepfakes and AI-generated images have long since become more than just pop-cultural playthings. On official accounts, they are deliberately deployed as instruments of power. Memes create enemies, gauge public moods around issues and narratives, and often appear harmless while further polarising democratic debate.

 

In his new book, cultural theorist Wolfgang Ullrich describes this development as "memocracy" – a new, illiberal form of governance in which power emerges above all where platforms are dominated or even owned. In conversation with Titus Blome (DIE ZEIT), Ullrich explains why democratic actors find it so difficult to counter the unrestrained use of images – and which strategies are nevertheless possible in the digital sphere.

 

Wednesday, 25 March, 7.00 pm

Tickets here

Meet the residents … The Conversation

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In each edition of our newsletter, we introduce one of the organisations based at the Publix House. This time: Robin Markwica, Managing Director of the online magazine The Conversation (TC), which is set to launch in Germany, Austria and Switzerland in autumn 2026.

 

What is your contribution to a plural media landscape? 
TC will be the first non-profit online magazine in Germany, Austria and Switzerland where researchers from all academic disciplines – from the DACH region and beyond – make their expertise freely available. Because our articles are published under a Creative Commons licence, other media outlets can republish them at no cost. Every week, hundreds of newspapers worldwide, including the BBC, The Guardian, CNN, The Washington Post and El País, take advantage of this. I hope that the diversity of perspectives on TC will also enrich the local media landscape. 

 

What is the core of your work? 
At TC, researchers from all disciplines analyse current affairs and report on relevant new research findings. An independent editorial team selects and fact-checks the articles and supports researchers in making their work accessible to a broad audience. TC is permanently non-profit and non-partisan. Since its founding in Australia in 2011, we have launched editorial teams in twelve additional countries, reaching an average of 40 million people worldwide every month. 

 

What are you focusing on at the moment? 
As Managing Director, I am currently building a funding alliance of 10–12 foundations and a group of around 20 cooperating academic institutions in Germany, Austria and Switzerland. 

 

Which journalistic project has impressed you most recently? 
The Swiss online magazine Republik asked seven researchers from different disciplines to propose solutions to the climate crisis. The result is a video series full of valuable insights. 

 

What’s the best reading on the current situation? 
In States of solidarity: How to Build a Society (Oxford University Press, 2026), Barbara Prainsack argues convincingly that solidarity is a key foundation of a democratic, just and sustainable future.

 

What should people listen to or watch right now? 
The Guardian's daily podcast Today in Focus – and, of course, The Conversation Weekly, recently named Podcast Publisher of the Year 2025.

 

The full interview

Reading on with Publix

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What happened last week

We’re delighted that journalist and political scientist Sham Jaff is one of the Publix Media Entrepreneur Fellows 2026. Even better, however, is her weekly newsletter What Happened Last Week, in which she reports from regions of the world that receive too little attention in German news coverage. Anyone who wants to better understand what is happening in Asia, Africa, Latin America and the Middle East should definitely take a look.

About the project
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Meet the Publix Tech Fellows 2026!

 

We want to improve reporting on artificial intelligence and digital transformation. That is why we run the Publix Tech Journalism Fellowship. Our five fellows for this year have now been selected and will gain in-depth expertise as part of this professional development programme.

 

Bastian Hosan is a business journalist with a focus on digital topics. He has written for Business Punk, Capital and Strive, and now increasingly reports for Tagesspiegel on public administration and smart city issues.

 

Sonja Peteranderl was an editor at Der Spiegel and Wired. She reports on cybercrime, security and technology for outlets including ARD, DIE ZEIT and AlgorithmWatch. She founded the School of Conflict & Peace as well as the think tank Buzzing Cities Lab, which researches the impact of digitalisation on crime.

 

Carina Schroeder has been working as a freelance audio journalist for public broadcasters since 2016, specialising in science journalism. She hosts the podcasts KI verstehen and Über Podcast and is also a producer of Der Rest ist Geschichte.

 

Jonathan Kemper writes for the AI-focused platform The Decoder, for Photografix-Magazin.de and for the weekly newsletter Hype from the YouTube channel c't 3003. In 2024, he published his first non-fiction book on AI in the series Explain It to Me Like I’m Five.

 

Fatemeh Khodadadian worked as an IT consultant before moving into journalism. After completing a traineeship at Bayerischer Rundfunk, she now works across media formats on power structures, institutional dynamics and the perspectives of marginalised groups.

 

Debates around AI go far beyond technical questions. They concern the public sphere, democracy, justice and how we define social responsibility. To ensure that fellows can integrate as many of these dimensions as possible into their work, the programme is embedded in a curriculum spanning journalism, academia, civil society, politics and technology.

 

The programme also creates space for exchange and deeper engagement, as demonstrated by the successful tech conference "Reporting the Machines", which took place at Publix in December as part of the 2025 curriculum.


You can find the conference report and individual contributions here:

More on "Reporting the Machines"

Hello Neukölln!

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Hallo NK_0434

We want to get to know our neighbours. At Publix, we’re joined by Selma, 15. She is in Year 10 at a school in Neukölln. 

 

What’s on your mind at the moment?

At my school, the Gaza conflict comes up a lot because many students have family there or are directly affected. We students talk about it a lot among ourselves, but not so much in class, partly because teachers are expected to remain politically neutral. I also decided against doing an exchange year in the United States because of the political situation there. These are big political issues that really affect my everyday life. 

 

How do you keep up with what’s happening in Neukölln and in the world?
I don't have Instagram or TikTok yet, but I'm currently trying to convince my parents to let me. Even so, I still pick up news everywhere – at school, through friends, on the underground. I also get a lot of information from YouTube Shorts, and in general I prefer short formats because they give you a quick overview. In the mornings, I often briefly check ZDF heute. If a topic interests me more, I’ll look into it in greater depth later on. My parents read Tagesspiegel and listen to podcasts, and we talk about these things a lot at home, so I learn quite a bit that way too. 

 

What's your favourite place in Neukölln?

I really like meeting friends at the Dreiländereck by the canal. It's especially nice in summer. When it's warm, I’m also often at Tempelhofer Feld, just to be outside, chat or enjoy the day. For me, those are the places where you can switch off without having to plan much.

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